Die gemeinschaftliche Arbeit glassjam.impro wurde dank der Unterstützung des Programms „Verbindungslinien“ des BBK (Berufsverband Bildender
Künstlerinnen und Künstler Landesverband Bayern e.V.) im Bild-Werk Frauenau im Bayerischen
Wald realisiert und ist vom 4. Dezember 2025 bis
zum 8. März 2026 im Europäischen Museum für
Modernes Glas in Coburg zu sehen.
glassjam.impro
Am heißen Glasofen steht man nie allein: Glasmachen ist ein Akt der Zusammenarbeit, des Vertrauens und der gemeinsamen Bewegung. Wie in einer
Jam-Session entstehen Rhythmus, Tempo und
Dynamik im Wechselspiel gegenseitiger Impulse.
glassjam.impro überträgt dieses Prinzip in einen
künstlerischen Prozess, in dem sich Interpretation
und Reaktion wechselseitig ablösen.
Jedes Mitglied reichte ein eigenes Werk anonym
weiter, das von einem anderen vertont wurde
und anschließend von einer dritten Person als
Grundlage für eine neue Glasarbeit diente – ohne
zu wissen, wer die Klänge geschaffen hatte oder
welches Werk vertont worden war. So entsteht
ein vielschichtiger Dialog, in dem sich individueller
Ausdruck und kollektives Schaffen verbinden.
Immer drei Künstler:innen stehen in Beziehung
zueinander und vernetzen sich mit anderen Trios,
sodass schließlich alle acht miteinander verbunden sind – ein Geflecht aus Resonanz, Interpretation und Zusammenarbeit.